Monatliche Treffs – Rückblick
Treff im Januar
Um unser Dorf im Jubiläumsjahr gebührend zu ehren, treffen wir uns monatlich an markanten Orten. Dazu wurden alle Dorfbewohner eingeladen. Den Auftakt erhielt die Wohnstätte Haus Prieschka. Am Sonntag, den 12. Januar, 10 Uhr, bekamen alle die Gelegenheit, sich das Heim, welches schon 20 Jahre besteht, von innen anzuschauen. Einige Leute aus dem Ort sind gekommen.
Der Heimleiter Mirko Leisker begrüßte alle. Er führte uns durch die Räumlichkeiten und erzählte vom Zusammenleben der 40 Bewohner. Wir danken für diesen kleinen Einblick und für die Stunde Zeit, die er sich dafür genommen hat. In Prieschka, welches 700 Jahre besteht, leben ca. 300 Menschen. Von denen haben sich 15 bis 20 auf den Weg gemacht, um dem Treff im Januar beizuwohnen.
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Treff im Februar
Am Sonntag, den 9. Februar, luden Susann und Michael zum Schlachtefest. Bei idealem kühlen Wetter ließ man sich die heiße Wurstbrühe schmecken. Auch Wellfleisch und Grützwurst sowie Hackfleisch, Leber-, Blut- und Sülzwurst konnten probiert werden. Familie Thies schmückte liebevoll und gekonnt ihren Hof. Es wurde ein Zelt aufgestellt und zünftig ausgestaltet. 5 Musiker der Zeischaer Blasmusikanten unterhielten mit Livemusik. Viele schwelgten in Erinnerung, als man selbst noch ein Schwein schlachtete.
Ganz herzlichen Dank an Susann und Michael für diesen wunderschönen Sonntagvormittag. Bei Familie Thies können noch Wurstgläser mit Prieschkaer Logo erworben werden. Es gibt Leberwurst, Blutwurst, Jagdwurst und Sülzwurst.


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Treff im März
Am Sonntag, den 9. März, kamen die Prieschkaer bereits zum 3. Treffen zusammen, diesmal am Glockenturm. Jeder konnte sich den Turm anschauen und sich über die Geschichte des Glockenturmes informieren. Einige nutzten die Gelegenheit und läuteten die Glocken – wie früher – mittels Strick. Gern wurde auch die vom Ortschronisten ausgelegte Chronik angeschaut.


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Treff im April
Am 13. April stand die Feuerwehr im Mittelpunkt des monatlichen Treffens anlässlich der 700 Jahresfeier von Prieschka. Zahlreiche Einwohner waren erschienen und verfolgten gespannt die Vorführung einer Fettbrandexplosion sowie das Bersten einer Sprühdose. Außerdem fanden auch Getränke reißenden Absatz, was dem schönen Wetter geschuldet war. Des Weiteren gab es schmackhafte Gulaschsuppe aus der Gulaschkanone. Wir möchten uns hiermit bei allen Einwohnern bedanken, die der Einladung gefolgt sind. Außerdem geht ein großer Dank an unseren Koch Falk Lehmann und natürlich auch an dessen Familie für die Zubereitung der Gulaschsuppe.
Ortswehrführung Prieschka


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Treff im Mai
An der Holtze zwischen Prieschka und Oschätzchen wurde im Mai 1325 an die beiden Gemeinden die Urkunde der Ersterwähnung überreicht. Dies nahmen die heutigen Einwohner beider Orte am Sonntag, den 11. Mai zum Anlass. Treff war 10 Uhr. Zu Fuß, mit Pferd, Fahrrad oder einer heute üblichen motorisierten Pferdekutsche machten sich schätzungsweise 80 kleine, große, junge und junggebliebene Personen auf den Weg, diese gemeinsame Ersterwähnung zu feiern.
Wie geplant liefen beide Orte aufeinander zu und trafen pünktlich ein. „Und nun die Kleinen nach vorn, die Großen nach hinten, das Pony bitte noch ein wenig in die Mitte und lächeln!“ Das Gruppenbild war im Kasten. Vor Ort „An der Holtze“ war alles vorbereitet, es war geschmückt, Sitzgelegenheiten waren vorhanden und auch an Essen und Trinken mangelte es nicht. Die Ortsvorsteher von Oschätzchen und Prieschka, Oliver Schneider und Sandro Lindner, begrüßten die Anwesenden mit kurzen Worten.
Auch Gudrun Kupsch war vorbereitet. In historischem Gewand informierte Sie über die Geschichte der Ersterwähnung beider Orte. 700 Jahre gute Nachbarschaft boten viel Raum für ausgiebige Gespräche. Man kennt sich, man schätzt sich und freut sich auf die kommenden Festwochen beider Gemeinden.








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Treff im Juni
Zum mittlerweile 6. Treffen Prieschkaer Sehenswürdigkeiten wurde am Sonntag, den 15. Juni in die Liebenwerdaer Straße geladen. Dagmar und Axel Uhlemann öffneten Ihr Grundstück und luden zur Besichtigung der ehemaligen Schmiede von Prieschka ein. Kurz nach 10 Uhr begrüßte Axel alle Interessenten, das Eisen glühte schon im Schmiedeofen. Es wurden auch eine Dreh- und Schärfmaschine vorgestellt. Der Ortschronist legte nach vielfachen Wunsch Teile der Ortschronik zur Einsicht aus. Bei besten Wetter konnte man ein kühles Bier und Bratwurst vom Grill genießen. Ein rundum gelungener Sonntagvormittag. Vielen Dank an Familie Uhlemann.




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Treff im Juli
Familienangeln im Gänsewinkel – Gemeinschaft, Regen und Petri Heil
Am Sonntag, den 13. Juli, fand im idyllischen Gänsewinkel das siebente monatliche Treffen im Rahmen der 700-Jahr-Feier von Prieschka statt. Veranstaltet wurde das Familienangeln vom örtlichen Angelverein, der viele Natur- und Angelbegeisterte in den Gänsewinkel lockte.
Trotz des regnerischen Wetters ließen sich rund 40 Angelfreunde die Laune nicht verderben. Ausgestattet mit Regenjacken, Gummistiefeln und guter Stimmung warfen sie ihre Ruten aus – und das mit Erfolg: Gefangen wurden zahlreiche kleine Welse, Plötzen und Rotfedern. Für besondere Leistungen gab es auch Preise. Bei den Erwachsenen angelte sich Ramona Wendt den ersten Platz und überzeugte mit Ausdauer und Geschick. In der Kinderkategorie durfte sich Luke Stößer über den ersten Preis freuen – ein vielversprechender Nachwuchsangler!
Die drei Erstplatzierten erhielten einen Pokal und ein Präsent und alle weiteren Kinder ebenfalls ein Präsent. Abgerundet wurde der Tag durch eine gesellige Atmosphäre am Grill. Es gab Bratwurst, kalte Getränke und viele Gespräche unter Gleichgesinnten. Auch wenn der Himmel grau war – das Familienangeln im Gänsewinkel war ein voller Erfolg und ein weiterer schöner Beitrag zur Jubiläumsfeier von Prieschka. Ein besonderer Dank für die tolle Organisation geht an Gunter Gasde, Susann und Michael Thies.





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Treff im September
Der monatliche Treff lud am 14. September 2025 alle Interessierten ins Unterdorf von Prieschka zu Familie Felchner ein. Das Tor zur Scheune wurde geöffnet, wo es etwas ganz Besonderes zu bestaunen gab. Zurückversetzt in alte Zeiten duften alle Einblick in das, mit viel Liebe zum Detail eingerichtete, kleine, ganz private Museum von Ronny und Anke Felchner nehmen. Bei einem Stück hausgemachtem Kuchen, einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Getränk kamen auch Gespräche nicht zu kurz. So verbrachten wir gemeinsam wieder einen ereignisreichen Sonntagvormittag. Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle Familie Felchner, Apitz, Nieswand und Kreher für die Organisation, aber auch allen, die uns mit einer Kuchenspende unterstützt haben.



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Treff im Oktober
Da das Treffen am Gutshof auf riesiges Interesse stieß, musste es aus hygienischen Gründen leider abgesagt werden. Da die Firma Osterhuber ein Tierproduktionsbetrieb ist, müssen viele Vorgaben, unter anderem die Vorsorge aufgrund von Seuchengefahr, beachtet werden. Frau Osterhuber wird sich um eine Alternative im nächsten Frühjahr bemühen. Kurzfristig wurden 2 alternative Treffen vorgeschlagen: Entweder ein Treffen an der Tanzbühne oder in der Bockstraße. In der Prieschka Whatsapp Gruppe konnte abgestimmt werden. Die Mehrheit stimmte für das Treffen in der Bockstraße. Alle Interessierten konnten sich auf Tafeln mit Bildern und Presseberichten der vergangenen Bockstraßenfeste einen kleinen Einblick holen.
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Treff im November
Am 9.11.2025 hat der Prieschkaer Brieftaubenzüchter Hagen Naumann im Rahmen der 700 Jahrfeier des Dorfes zu einer Besichtigung des Taubenschlages eingeladen. Pünktlich 10 Uhr kamen die ersten interessierten Prieschkaer an und wurden von Hagen Naumann und seiner Frau Karin herzlich empfangen. Es gab gleich viel zu entdecken. Ein weißer Taubenkorb mit 3 weißen Hochzeitstauben stand dekorativ auf der Wiese, um auch auf diese beliebte Tradition aufmerksam zu machen. Ein Stück weiter konnte man ganz aus der Nähe einzelne Zuchttauben mit ihren Abstammungen begutachten. Es dauerte nicht lange und um den Taubenzüchter versammelte sich eine Traube Menschen und diese lauschten den Ausführungen des Züchters über sein geliebtes Hobby. Bald erkannte jeder, daß man für den Erfolg im Brieftaubensport viel Arbeit und Training mit den Tauben investieren muß. Die Gesundheit und Vitalität der Tauben stehen dabei an vorderster Stelle.
Nach diesen Ausführungen bekamen alle in kleinen Gruppen eine Schlagbesichtigung. Dabei wurde ein sauberer Taubenschlag mit modernster Technik vorgeführt. Für die Kinder gab es nach ein paar Quizfragen über die Brieftaube kleine Preise zum Mitnehmen. Der Vormittag endete noch gemütlich bei warmen Getränken sowie einem Imbiss und man plauderte in geselliger Runde. Auch an Vater Siegfried Naumann wurde gedacht, welcher Sohnemann Hagen zum Brieftaubensport brachte.
Es war ein sehr gelungener Tag, denn alle interessierten Gäste haben einen kleinen Einblick über das Hobby Brieftaubensport erhalten.
Hagen und Karin Naumann möchten sich hiermit rechtherzlich bei allen Gästen bedanken und ganz besonders bei den engagierten Nachbarn Bernd, Andrea, Christoph, Veronika und Ute, welche bei allen Vorbereitungen und bei der Bewirtung geholfen haben.





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Treff im Dezember
Die Dorfbäckerei in Prieschka ist vielen Menschen aus längst vergangenen Tagen noch gut bekannt. Aus diesem Grund freute man sich auch auf das Treffen am Sonntag, dem 14. Dezember, als Bäckermeister Besser alias René Lindner alle Prieschka’er zum Tag der offenen Backstube einlud. Es war schon eine besondere Herausforderung den Ofen, der jahrzehntelang kalt blieb, auf richtige Temperatur hochzuheizen. Doch für diesen einen Tag, in diesem besonderen Jahr, wollte man es wissen. Und es gelang alles gut. Jeder Gast konnte Teigwaren zum Backen mitbringen. Die Kinder halfen beim Plätzchen ausstechen. Außerdem war Christian, ein gelernter Bäcker, vor Ort und stellte aus Sauerteig Brötchen her. So wurde nach und nach der Backofen mit einem Innenraum von 3 x 3 Meter gefüllt. Heraus kamen die leckersten Brötchen, Plätzchen und Brot, welches sofort noch heiß verkostet wurde. Es duftete und es schmeckte alles himmlisch.
Als Überraschung gab es in der Scheune für die Kinder Schattentheater, welches von Bettina Beyer aufgeführt wurde.
Gegen 11 Uhr ging man zum Glockenturm um zum Abschluß für dieses Jubiläumsjahr, eine Zeitkapsel zu hinterlegen.
Sie wurde mit verschiedenen Zeitdokumenten gefüllt und versiegelt. Nun erhielt sie einen Platz im Glockenturm, wo sie 100 Jahre liegen bleiben soll und erst im Jahr 2125 geöffnet werden darf.
In der Backstube unterhielt man sich währenddessen immer noch über alte Zeiten, z.B. wie man beim Bäcker Besser jede Woche das Brot für die Familie kaufte und auf dem Heimweg schon mal ein Loch reinknabberte…oder wie man am Sonntag zum Hintereingang hinein durfte und auch frische Brötchen bekam.
Allen hat dieser Vormittag bei René Lindner sehr gut gefallen. Es war in der historischen Backstube und in der liebevoll restaurierten Scheune eine besondere Atmosphäre, durch die vielen Gegenstände aus alten Zeiten, die ihre Energie noch in sich tragen. Dieses besondere Erlebnis wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Wir bedanken uns dafür bei René, seinen Töchtern und weiteren Familienmitgliedern.








